Na gut, ein Center kann nicht wirklich bekloppt sein. Aber ebend die Mitarbeiter. Ich hatte mich ja Anfang letzter Woche arbeitslos gemeldet. Also Stunden dort verbracht. Die Mitarbeiterin hat sich alle Unterlagen kopiert und ich dachte, ich müsse nur noch die Lohnbescheinigung der Firma einreichen, die ich aber noch nicht habe. Um so größer war heute meine Überraschung als ich den Briefkasten öffnete und ein A4-Kuvert entnahm, in dem sich alle Kopien meiner Unterlagen mitsamt einem Schreiben befanden, ich solle das alles doch bitte dem Jobcenter vorbeibringen oder per Post schicken...
Ich habe meine Mutter angerufen und ihr das erzählt. Sie wusste auch nicht wirklich, was sie davon zu halten hat. Also bin ich ja doch nicht plemplem. Ist das vielleicht eine neue Arbeitsbeschaffungsmaßnahme? Zuzutrauen wäre es dieser Einrichtung schon. Es wäre nicht die erste Perversion bundesdeutscher Bürokratie.
Freitag, 20. November 2009
Sieg vor Gericht
Gestern war nun endlich die lang erwartete Gerichtsverhandlung zwischen dem Land Berlin und unserem Verein. Naja, eigentlich eher gegen unsere Vorsitzende. Der Richter schien von Anfang an auf unserer Seite zu sein, jedenfalls lief es sehr zu unseren Gunsten. Zwar verlieren wir die Räumlichkeiten, haben dafür aber keinen Stress mehr damit und Aleksandra hat die ganzen Sorgen aus dem Kopf. Vielleicht bekommen wir aber neue Räumlichkeiten von der polnischen Botschaft, eventuell sogar umsonst. Die haben Räumlichkeiten direkt Unter den Linden, in den ehemaligen Botschaftsräumen. Klasse Lage, da kann man eine ganze Menge machen. Dazu heißt es jetzt erst mal gut zu verhandeln...
Dienstag, 17. November 2009
Wieder arbeitslos
Nun bin ich bereits seit zwei Tagen wieder Arbeitslos. Grund genug, das als Herausforderung zu nehmen und mich beruflich zu verändern. Die Arbeit in der alten Firma hat mir sowieso keinen Spaß mehr gemacht und eigentlich bin ich nur noch wegen meines Teams hingegangen. Nun stehen mir allerdings bereits mehrere Optionen offen und es heißt hier, richtig zu verhandeln und das Beste rauszuholen.
Ehrlich gesagt werden mir meine Kollegen fehlen, aber so ist nun mal das Leben. Sie sind ja nicht aus der Welt und man kann ja in Kontakt bleiben. Heute könnte ich sowieso nicht arbeiten, habe seit gestern starke Halsschmerzen und seit heute keine Stimme mehr. Ich kriege nur noch ein Gekrächze hin. Also sitze ich heute im Verein, mache Papierkrieg und um 14:00 Uhr habe ichmit der Vorsitzenden erst mal einen Anwaltstermin. Der Gerichtstermin ist am Donnerstag, ich hoffe, dann habe ich meine Stimme wieder. Es wird ein interessantes Verfahren, welches ich sehr optimistisch sehe.
Ehrlich gesagt werden mir meine Kollegen fehlen, aber so ist nun mal das Leben. Sie sind ja nicht aus der Welt und man kann ja in Kontakt bleiben. Heute könnte ich sowieso nicht arbeiten, habe seit gestern starke Halsschmerzen und seit heute keine Stimme mehr. Ich kriege nur noch ein Gekrächze hin. Also sitze ich heute im Verein, mache Papierkrieg und um 14:00 Uhr habe ichmit der Vorsitzenden erst mal einen Anwaltstermin. Der Gerichtstermin ist am Donnerstag, ich hoffe, dann habe ich meine Stimme wieder. Es wird ein interessantes Verfahren, welches ich sehr optimistisch sehe.
Dienstag, 3. November 2009
Oje mir tut die Fresse weh, Vorstellungsgespräch
Gestern war es nun so weit. Der letzte der vier Weisen war gesplittert. Mein Kumpel und Zahnarzt Thomas wollte ihn schon 2006 rausziehen, ich habe mich allerdings drei Jahre erfolgreich darum gedrückt. Nun ist er raus. Bei meiner Angst vorm Zahnarzt habe ich es mir schlimmer vorgestellt, als das Ziehen eigentlich war. Allerdings bin ich auch nicht zu Thomas gegangen (zu weit, da müsste ich durch fast ganz Berlin), sondern zu der Zahnärztin, zu der meine ganze Familie geht. Die fand auch heraus, dass ich vor 15 Jahren schon mal bei ihr war. Jedenfalls, das Ruppen ging ganz schnell, allerdings waren zwei Wurzeln weggebrochen. Da sie selbst die Wurzeln nicht mehr rausbekommen hat gab's eine Überweisung zum Kieferchirurgen. Und beim Chirurgen war's wie auf 'ner Folterbank. Der hat ständig nachgespritzt. Der hat mir den Oberkiefer auf der Innen- und Außenseite aufgemacht, mit der Fräse geschnitten u. s. w., aber er hat alles rausgekriegt. Und genäht. Naja. Und jetzt tut mir halt die Fresse weh.
Allerdings auch eine gute Nachricht: Ich habe morgen ein Vorstelungsgespräch bei einer Firma. Mein Jahresvertrag läuft ja am 23. November aus, also in zwanzig Tagen.
Allerdings auch eine gute Nachricht: Ich habe morgen ein Vorstelungsgespräch bei einer Firma. Mein Jahresvertrag läuft ja am 23. November aus, also in zwanzig Tagen.
Freitag, 23. Oktober 2009
Harte Woche, harter Job und furchtbare Ohrenschmerzen
So. Nun ist wieder eine harte Woche für mich vorbei. Gestern waren sogar die Oberhäuptlinge von unserem Auftraggeber da. Und plötzlich habe ich auf dem linken Ohr gar nichts mehr gehört, nur ein Pfeifen. Also habe ich nach vier Stunden abgebrochen, habe mir eine Überweisung zum Ohrenarzt geholt, um festzustellen, dass am Donnersteg alle Ohrenärzte bereits um 12:00 Uhr ihre Praxen schließen. Also steht man mit 'nem tauben und schmerzenden Ohr in der Bundesdeutschen Hauptstadt. In einer Apotheke wusste eine Mitarbeiterin einen Ohrenarzt, der bis 18:00 Uhr aufhat. Der war allerdings im Urlaub. Also bin ich heute mit meinem pfeifenden Ohr zum HNO, der eine Trommelfellentzündung feststellte, mir Tropfen verschrieb und Rotlicht empfahl (soll ich jetzt in den Puff???). Das mache ich jetzt alle zwei Stunden (drei mal täglich soll ich), damit ich Montag wieder hergestellt bin.
Sonntag, 18. Oktober 2009
Frustrierende Woche vorbei, die nächste steht bevor
So. Nun ist es geschafft. eine richtig gut frustrierende Woche liegt hinter mir. Die nächste steht allerdings bevor. Derzeit haben wir eine richtig geile superscheiß Kampagne, wo nicht wirklich viel zu holen ist. Und auch bei unserem normalen Arbeitsfeld haben wir Datensätze, mit denen man nicht mehr viel anfangen kann. Und Gerüchten zufolge soll das in Zukunft so weitergehen. Das ist mir eigentlich scheißegal, mein Vertrag läuft eh nur noch bis zum 23. November. Und ich bin mir sicher, dass ich noch diesen Monat einen neuen Vertrag unterschreibe.
Samstag, 3. Oktober 2009
Riesen in Berlin
Den Taucher habe ich Samstag früh gesehen. Ich war mit meinen Eltern mit dem Schiff zu ihm gefahren. Er kniete noch im Wasser, gehalten von Seilen, die wiederum an einem Kran hingen. Bis zur Brust war er im Wasser. Um 10:00 Uhr sollte es dann los gehen, aber - wie Künstler nun mal sind - dauerte es dann doch bis 10:15 Uhr bis etwas passierte. Die Marionettenbedienungen in ihren Livréen nahmen ihre Plätze ein, die Band begann zu spielen. Ganz langsam stand dann der Riese auf. Der Kran hievte ihn dann auf die Brücke, die Mitarbeiter reinigten ihn schnell mit Feuerwehrschlauch und Schrubbern und erst da sah man wirklich, wie riesig diese Marionette ist. Gespanntes Erwarten in den Gesichtern ringsum. Dann begann er tatsächlich zu laufen. Wenn man nur ihn sehen würde wäre das schon ein wenig unheimlich. Aber man sieht auch noch die Bedienungen, Mitglieder des französischen Straßentheaters "Royal de Luxe", die sich mit aller Körperkraft in die Seilzüge legen, um ihn in Bewegung zu setzen. Wir haben auf dem Schiff vor Kälte gezittert, die Menschen am Ufer wahrscheinlich auch. Den Marionettenbedienern war das Wetter wohl gerade recht, auch wenn es nieselte und ziemlich ungemütlich war. Ihnen war garantiert warm. Und erstaunlich war vor allem, mit welchem Tempo er voranschritt. Unglaublich. Aber Ihr könnt Euch selbst davon überzeugen, ich stelle hier mal ein paar Fotos rein. Fragt mich aber bitte nicht, warum einige Fotos so rotstichig sind.
Und für die, die sich von den absolut natürlichen Bewegungen dieser Riesenmarionette keine Vorstellung machen können, gibt es hier noch zwei Videos:
Und hier läuft er dann, ich hoffe, es ist zu sehen, wie die Männer an den Seilzügen zu ackern haben. Das verzitterte Bild bitte ich zu entschuldigen, wie gesagt, es war wirklich saukalt und hat genieselt.
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| Riesen |
Und für die, die sich von den absolut natürlichen Bewegungen dieser Riesenmarionette keine Vorstellung machen können, gibt es hier noch zwei Videos:
Und hier läuft er dann, ich hoffe, es ist zu sehen, wie die Männer an den Seilzügen zu ackern haben. Das verzitterte Bild bitte ich zu entschuldigen, wie gesagt, es war wirklich saukalt und hat genieselt.
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